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Parma (ca. 170.000 Einwohner), eine Stadt der Kuenste und Kulturen, ist ein wichtiger Provinzhauptort der Region Emilia-Romagna.
Von Etruskern errichtet wurde sie anschliessend zu einer roemischen Kolonie. Sowohl wegen der Fruchtbarkeit ihres Landes als auch ihrer strategischen Lage war die Stadt Parma oft Schauplatz erbitterter Kaempfe und Kriege.
Während der Farnese Herrschaft wurde die Region um Parma zum unabhängigen Staat erklärt. Und im Laufe vieler Epochen bereicherte sich die Stadt mit wertvollen architektonischen Gebaeuden und kuenstlerischen Werken. Nicht nur der Dom, erbaut im 12. Jahrundert, und die legendäre Taufkapelle, erbaut im 13. Jahrhundert, sind Zeitzeugen einer historischen Geschichte Parmas, von der Sie sich bei einem Spatziergang durch die Innenstadt selbst überzeugen koennen. Parma bewahrt die eindrucksvolle Atmosphaere des Herzogtums Farnese, von dem sie zwischen 1550 und 1859 die Haupstadt war.
Die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten neben dem Dom und die Taufkapelle sind die Renaissancekirche "San Giovanni", mit eigens vom bekannten Maler Correggio verschoenerten Fresken, die "Steccata" Barockkirche, deren Innenseite mit Meisterwerken vom Kuenstler "Parmigianino" verschoenert ist, die wundervolle Gemeinsamkeit der "Pilotta", die das Farnese Theater und die Nationalgalerie einschliesst, der Herzogenpark mit seinem Schloss in dessen Zentrum, das die ehemalige Residenz von "Maria Luiga" (eine der Frauen Napoleons) war und heute die "europaeische Behoerde fuer Nahrrungsaufsicht" beherbergt. Des weiteren lohnt ein Besuch im klassischen Regio Theater, das eines der traditionsreichsten Opernhaeuser Italiens ist. Ferner bietet die Provinz Parma die Moeglichkeit viele eindrucksvolle, mittelalterliche Schloesser und Burgen zu besichtigen: Die Burg Fontanellato, das Schloss Soragna, die Burgen San Secondo, Bardi, Torrechiara und Montechiarugolo zum Beispiel und um nur einige zu nennen.
In Anbetracht ihrer ruhmreichen und sehr traditionsgebundenen Vergangenheit ist Parma eine eher fortschrittfeindliche, aber in vielen Bereichen sehr produktive Stadt. Ihr oekonomisches und wirtschaftliches Potenzial entwickelt sich vor allem im Nahrungsmittelbereich: Die Tradition der Landwirtschaft, die mit viel Liebe und Sorgfalt praktiziert wird, geht Hand in Hand mit der wissenschaftlichen Verarbeitung der Produkte und den Verwandlungsprozessen der verschiedenen Industrien einher. Der Parmesankaese, der Parmaschinken, der "Culatello" aus Zibello, die beruehmte Salami aus Felino, die Pilze aus dem Taro-Tal, die traditionsreichen Weine aus den umliegenden Huegeln und die schwarzen Trueffel aus Fragno sind die wertvollsten Edelsteine eines grossen Gesamtportfolios typischer Produkte aus der Region in und um Parma. Nicht zu letzt deswegen ist Parma als Hauptsitz der "Europaeischen Behoerde fuer Nahrungssicherheit" auserwaehlt worden. Dieses Organ wurde von der Europaeischen Union fuer die Kontrolle und die Ueberpruefung der Nahrungsmittelindustrie geschaffen.
Parma ist ein zentraler Verbindungspunkt zwischen den wichtigsten Staedten Norditaliens und stellt ein einzigartiges Modell dar Tradition und Innavation gekonnt zu verbinden. Aufgrund dieser Faehigkeit ist Parma ebenso ein idealer europaeischer Messestandort.
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